Naturparadies Slowakei und die Hohe Tatra

Bahnrundreise durch die malerischen Landschaften der Slowakei


  Bahnrundfahrt durch Österreich und die Slowakei 

  Die Hohe Tatra - das kleinste Hochgebirge der Welt

  Kulturstädte Košice und Bratislava 


  Waldbahn Hronec und Zahnradbahn Tisovec

Reiseprogramm - Naturparadies Slowakei und die Hohe Tatra (8 Tage)

Nachfolgend finden Sie das detaillierte Programm der Reise "Naturparadies Slowakei und die Hohe Tatra"

Bahnfahrt im Railjet nach Wien - (Quelle Wikipedia bearbeitet: Railjet - CC Wiki - CC BY-SA 3.0)

1. Tag: Bahnreise durch Österreich nach Wien

 
Anreise nach Wien.

Abendessen im Hotel und Übernachtung in Wien.

2. Tag: Bahnfahrt von Wien in die Hohe Tatra


Bahnfahrt im Regionalzug von Wien nach Bratislava in der Slowakei. Weiterfahrt im Schnellzug über Trnava, durch das malerische Tal des Fluss Váh (Waag) nach Trenčín und Žilina. Nun wird es noch etwas gebirgiger, wir fahren durch die Malá Fatra und treffen am Nachmittag in Poprad ein. Mit dem Regionalzug fahren wir weiter in die Hohe Tatra nach Tatranská Lomnica (Tatralomnitz), dem touristischen Zentrum der Hohen Tatra. Wir beziehen die Zimmer im altehrwürdigen "Grand Hotel Praha" und haben Zeit zur Entdeckung des Orts.  

 Abendessen im Hotel. Übernachtung in Tatranska Lomnica für zwei Nächte.

Bahnfahrt von Wien in die Hohe Tatra
Fahrt mit den Zügen der Tatrabahnen

3. Tag: Die "Hohe Tatra", das kleinste Hochgebirge der Welt

 
Der heutige Tag steht für eine Entdeckungstour in der Hohen Tatra zur Verfügung. Das Programm passen wir den Wetterverhältnissen an. Vorgesehen ist die Fahrt mit der Schmalspurbahn nach Štrbské Pleso und die Fahrt mit der Seilbahn auf die Lomnitzspitze (2634 m), den zweithöchsten Tatra Gipfel.  

 Abendessen im Hotel.

4. Tag: Durch das Zipser Land nach Košice


Wir fahren heute durch die historische Region "Spiš" (Zips), das Land unter der Tatra. Zuerst besuchen wir die Stadt Kežmarok (Käsmark) mit dem mittelalterlichen Stadtkern. Auf einem Stadtrundgang sehen wir die schönen Bürgerhäuser rund um den Hauptplatz. Danach fahren wir nach Levoča (Leutschau). Aufenthalt in der historischen Stadt, die oft mit Rothenburg ob der Tauber verglichen wird. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Kosice, wobei wir noch einen Blick auf die auf einem Hügel thronende Zipser Burg werfen können.  

 Mittagessen in einem Restaurant in Levoča und Abendessen im Hotel. Übernachtung in Košice.

Das Rathaus von Levoca
Bahnfahrt durch die Niedere Tatra

5. Tag: Košice und Bahnfahrt durch die "Niedere Tatra"

 
Am Vormittag besichtigen wir die historische Altstadt. Nach den Zerstörungen im zweiten Weltkrieg und dem Zerfall während der kommunistischen Zeit wurde die Altstadt von Košice Ende des 20. Jahrhunderts vorbildlich renoviert. Das Zentrum der Altstadt ist heute eine Fussgängerzone. Anlässlich unseres Stadtrundgangs zu Fuss sehen wir den gotischen Elisabethdom, das grösste Gotteshaus der Slowakei, den Urbanturm, das Staatstheater und die Musikwasserspiele. Wer möchte kann auch das Technische Museum, das der Geschichte der ostslowakischen Eisenwerke und Bergbau gewidmet ist, besuchen. Am Nachmittag fahren wir im Car nach Margecany, wo wir in den Regionalzug umsteigen. Dieser führt uns durch die malerischen Landschaften der "Nízke Tatry" (Niedere Tatra) führt. Am Abend treffen wir in der Stadt Banska Bystrica (Neusohl) ein.  

 Mittagessen im Zug (Lunchpaket) und Abendessen im Hotel. Übernachtung in Banska Bystrica für zwei Nächte.

6. Tag: Waldbahn von Hronec und Zahnradbahn Tisovec


Mit dem Car fahren wir nach Hronec, wo uns der Dampfzug der Waldbahn erwartet. Einst diente die Waldbahn dem Transport des Holzes aus den umfangreichen Waldgebieten in die Sägewerke. Heute transportiert die Bahn Touristen durch die naturbelassene Landschaft. Nach einem typischen Mittagessen in einem einfachen Landgasthof fahren wir nach Tisovec. Hier steigen wir auf den Dampfzug der normalspurigen Zahnradbahn um. Zu Zeiten des Dampfbetriebs war die Hilfe des Zahnrads unumgänglich zur Überwindung der starken Steigungen. Heute schaffen die modernen Züge die Steigung im Adhäsionsbetrieb. Wir fahren mit dem Zahnradbahnzug, der aus einer historischen Dampflokomotive und zeitgenössischen Wagen besteht. Die Fahrt führt von Tisovec nach Zbojska. Anschliessend fahren wir im Car zurück nach Banska Bystrica.

 Mittagessen in einem Restaurant unterwegs und Abendessen im Hotel.

Die Zahnradbahn von Tisovec
Zugabfahrt in Banska Bystrica

7. Tag: Bahnfahrt durch das Gebirge nach Bratislava

 
Mit Regionalzügen fahren wir über die Gebirgsbahn nach Horná Štubňa und über Prievidza - Topol'čany - Leopoldov nach Bratislava. Nach Ankunft unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch die slowakische Hauptstadt.

 Mittagessen im Zug (Lunchpaket) und Abendessen im Hotel. Übernachtung in Bratislava.

8. Tag: Rückreise über Wien


Bahnfahrt nach Wien und Rückreise.

Frühmorgendliche Abfahrt in Bratislava
Die Hohe Tatra

Das Wetter in der Hohen Tatra

In der Hohen Tatra herrscht ein ähnliches Klima wie in den Alpen. Die Durchschnittstemperatur ist niedriger als die der Umgebung. Während des Tages kommt es zu grossen, oft schnell eintretenden Temperaturschwankungen. Die Niederschlagsmenge, insbesondere der Schneefall, ist hoch. Die Schneeschicht bleibt lange bestehen. Die Sonneneinstrahlung ist hoch. Es wehen starke Winde, vor allem aus Süden und Südwesten. Der Winter dauert in der Hohen Tatra von Oktober bis Mai. Der kälteste Monat ist in der Regel der Februar und der wärmste der Juli. Es sei nicht verschwiegen, dass in der Hohen Tatra oft schlechtes Wetter herrscht und es auch oft Nebel gibt und das auch im Sommer…

Die Hohe Tatra

Die Hohe Tatra (slowakisch Vysoké Tatry), ist ein Teilgebirge der Tatra. Sie ist der höchste Teil der Karpaten und gehört zu zwei Dritteln zur Slowakei und zu einem Drittel zu Polen. In beiden Ländern steht sie jeweils als Teil eines Nationalparks unter besonderem Schutz, gleichzeitig ist sie Biosphärenreservat der UNESCO. Auf slowakischer Seite gehört die Hohe Tatra überwiegend zur Zips. Seit 1999 sind die slowakischen Gemeinden an der Südseite der Hohen Tatra, wie schon zwischen 1947 und 1960, als Stadt unter dem slowakischen Namen der Hohen Tatra Vysoké Tatry zusammengefasst.

24 Gipfel der Hohen Tatra überschreiten die 2500-Meter-Grenze, mehrere hundert die 2000-Meter-Grenze. Die höchsten Erhebungen sind der Gerlachovský štít (Gerlsdorfer Spitze) mit 2655 m, zugleich der höchste Berg der Slowakei und der gesamten Karpaten, die Gerlachovská veža (Gerlsdorfer Turm) mit 2642 m, der Lomnický štít (Lomnitzer Spitze) mit 2632 m und der Ľadový štít (Eistaler Spitze) mit 2627 m. Von den etwas niedrigeren Gipfeln sind vor allem der mächtige Slavkovský štít (Schlagendorfer Spitze) mit 2452 m und die aus drei Gipfeln bestehenden Rysy (Meeraugspitze) zu nennen, deren mittlerer knapp an der slowakisch-polnischen Grenze der höchste mit 2503 m, deren nordwestlicher als zweithöchster mit 2499 m zugleich der höchste Berg Polens ist. Mehrere Flüsse haben die Quelle in der Hohen Tatra und es gibt zahlreiche Gletscherseen.